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20. August 2013

Challenge 2013 - Der Flohmarkt

Letztes Wochenende habe ich endlich den Plan umgesetzt einmal auf den Flohmarkt zu gehen. Einen Plan, für den ich glaube 2-3 Jahre gebraucht habe. denn damals hab ich es geschafft gehabt einmal in die Kisten im Keller zu schauen und festgestellt, dass ich die Dinge die da so beim Umzug nach Bonn gelandet sind zwar alle nciht mehr haben will, sie zum wegerfen aber zu schön finde. Und so hieß es "Die bleiben da stehen, dann geh ich mal irgendwann auf den Flohmarkt" .. mein Schatz stöhnte und lehnte es ab sich da mit mir hinzustellen,  weil er darauf einfach keine Lust hatte .....und so verstrich die Zeit und ich fand niemanden, der mich begleitet. Dieses Jahr hat es mir dann erst meine Mom angeboten mit mir zu gehen, aber die Terminplanung passte nicht und dann habe ich es tatsächlich geschafft eine Freundin und eine liebe Arbeitskollegin dazu zu kriegen, mich zu begleiten.

Und so habe ich einen Stellplatz für die Rheinaue bestellt, hab mich von Kollegen beraten lassen wieviel Kleingeld sie immer so dabei haben, hab mir einen Tapeziertisch geliehen, Quiche als Verpflegung gebacken und damit ging es dann Samstag um 6 Uhr morgens los. 
Ankunft: Man glaubt gar nicht wie voll es um diese Zeit schon rings um die Rheinaue herum ist. Man findet schon kaum einen Parkplatz, um seinen kram abzuladen... was in der Rheinaue eh schon immer weite Wege bedeutet, da man nie mit dem Auto an den Stand fahren kann. Die Leute kommen also aus allen Richtungen und zum Transport werden die interessantesten Dinge verwendet. Sackkarren und Rollbrätter, Einkaufswaagen und diese großen Kistenwaagen, die es im Suppermarkt immer gibt. Und dann geht es hoch und runter teils über unebes Steinpflaster und es ist schon eine Menge Schweiß geflossen, wenn man endlich an seinem Stand ankommt (oder endlich einen Platz gefunden hat, falls man nicht reserviert hat).
Aufbau: Man stellt den Tisch auf und helot sich die erste Kiste ran zum auspacken. Und glaubt mir, bevor drei Teile auf dem Tisch stehen, kommen die ersten Händler und begutachten, fragen ob man Schmuck und Handys dabei hat und wollen Preise wissen. Im ersten Moment ist das ganz schön anstrengend, weil man noch gar keine Zeit hatte überhaupt zu gucken, was man da gerade aufgestellt hat. Und mein Kopf war ehr damit beschäftigt zu überlegen wie man anordnet, damit es ansprechend aussieht. Aber irgednwann ist die Flut der Händler dann einmal vorbei und man kann in ruhe auspacken und alles Platzieren und dann heißt es warten.
Im Laufe des Tages gibt es dann ganze Wellen von Menschenbewegungen. Am morgen die Händler und Einzelpersonen, die wirklich was suchen ... später Familien, deren Eltern mir total leid taten, wenn sie am 5ten Stand hinter dem Eingang vermutlich nicht zum ersten mal sagten "Wir können nicht an jedem Stand so lange stehen bleiben". Und so haben wir immer Stück für Stück die Kleinigkeiten verkauft. Da ich vor allem meinen Keller leer kriegen wollte und auch wirklich kein Interesse daran hatte, die Sachen wieder mit nach hause zu nehmen, habe ich vermutlich oft viel zu schnell nachgegeben und hätte mehr Geld machen können, aber ich war froh um jeden ausrangierte Bierglas, jedes Teelich oder jede Dekofigur, die ein neues Zuhause gefunden hat. Und so habe ich nach Abzug der Standgebühr einen Gewinn von 150 Euro gemacht, was zumindest für ein paar weitere Fahrstunden ausreicht :)
Am Ende des Tages war ich aber total fertig. Zum einen hab ich viel gestanden, da mir sitzen irgendwie oft komisch vorkam. Meine Beine waren am Abend also so dermaßen platt, dass ich erst nach einer Badewanne Entspannung fand. Außerdem war es ein traumhafter Tag mit traumhaftem Wetter, Sonne und 28°C. Das führte trotz Sonnencreme, die ich dabei hatte, aber natürlich nicht richtig genutzt hatte, zu einseitigem Sonnenbrandt. Und auch die Kistenschlepperei (trotz ziehbarem Untersatz) war nicht gerade leicht die Hügel hoch und runter, das war gleich das Fitnessstudio des Tages. Ich war also sehr froh als der tag beendet war.
Fazit: es war ein sehr schöner tag. Wir waren zu dritt, was gerade an diesem Flohmarkt sehr praktisch ist, da man meist nicht mit einer Fuhre alle Sachen transportiert bekommt. So kann jmd. am Stand bleiben, während die anderen weitere Kisten holen. Außerdem konnte man zu dritt sich auch gut unterhalten, wenn mal niemand am Stand Interesse zeigte. Aber: würde ich nochmal auf den Flohmarkt gehen, gibt es entweder die Regel nur max. zwei Umzugskartons dabei zu haben, damit es einfach nicht so viel ist, dass man transportieren muss, oder man nimmt einen Flohmarkt, auf dem man mit dem Auto abladen kann. Mein Kleingeld in Form von 5 Euroscheinen und einigen Münzen (v.a. 10, 20, 50 Cent und 1 Eurostücke) hat gut gereicht. Auch eine Packung Müllbeutel mit Hänkel war eine sehr gute Wahl. Es kann irgendwann gern wiederholt werden, aber vermutlich nicht ganz so schnell und dann gerne wieder in so netter Begleitung.

11. Juli 2011

Suche Begleiter für Flohmarkt

Ich hab zwar nicht viele Leser, aber dennoch will ich mal einen kleinen Aufruf starten. In meinem Keller warten nun mittlerweile 4 Kisten darauf, einmal auf dem Flohmarkt zu landen. Nach ca. 2 Jahren hab ich es ja neulich endlich mal geschafft meine alten Umzugskisten im Keller zu durchkramen und auszumisten. Aber viele Dinge find ich einfach zu schade, um sie einfach zu entsorgen! Deshalb dachte ich, einmal in meinem Leben möchte ich mich auf den großen flohmarkt in der Rheinaue setzten. Dieser findet einmal im Monat (am dritten Wochenende des Monats) statt. Da man dort aber vermutlich recht lange sitzt und auch recht früh, will ich das nicht allein machen, weil man dann nicht mal eben auf Toilette gehen kann. Außerdem wird es allein sicherlich keinen Spaß machen und ich hab sowas bisher noch nie gemacht und bin allein unsicher. Deshalb suche ich jmd, der sich mit mir zusammen hinsetzt und auch gerne noch ausrangierte Sachen von sich mit verkauft. Der nächste (allerdings sicher recht kurzfristige Termin) ist der kommende Samstag 16.7.11 Danach ist der nächste Termin im August (20.08.11) an dem ich auch Zeit hätte. Im September habe ich dann keine zeit, aber der letzte flohmarkt im Oktober sollte dann auch noch ein Termin möglich sein, obwohl man da dann nicht mehr so Glück haben muss mit dem Wetter. Also wer Lust hat, meldet euch einfach mal und vielleicht finden wir ja einen gemeinsamen Termin. Vielleicht besitzt ja auch jmd. einen Tapeziertisch oder so, den er uns leihen könnte. Für weitere Infos zum flohmarkt in der Rheinaue, einfach hier klicken.
Falls ich es dieses jahr nicht irgendwann zum Flohmarkt schaffe, werd ich die Sachen vermutlich doch einfach entsorgen, deshalb wäre es toll wenn ich es doch schaffen würde. (Oder ich muss kleine Überraschungspakete bei Ebay verkaufen)