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6. August 2013

[Tauchen] Boschmolenplas, NL

Am Sonntag hatten wir rel. spontan entdeckt, dass wir doch tatsächlich einen Termin frei haben zum Tauchen (nachdem das im juni und Juli fast unmöglich schien) Ein Freund von uns hatte auch Lust und so suchten wir zu dritt einen See aus. Der Baggersee in Diez war die erste Wahl, weil die Sicht gut sein soll, leider war dieser ausgebucht. Dort scheinen sie nur eine gewisse Anzahl Leute rein zu lassen, da der See nicht so riesig ist. Also ging es weiter auf die Suche. Es sollte ein See sein, den wir vielleicht noch nicht kennen und dessen Sichtweiten größer als 1m waren .. so kam mein Schatz auf den See Boschmolenplas bei Roermond in Holland. Dieser See versprach tauchen ohne Anmeldung (also 'voll' gabs hier nicht), viele versenkte Gegenstände, um das Tauchen interessanter zu gestalten und gute Sichtweiten.
Nach ca. einer Stunde Fahrt kamen wir auf dem Taucherparkplatz an und sogar ohne unsere Taucherbrevets zeigen zu müssen, konnten wir den Eintritt bezahlen und lostauchen. Der erste Blick am Ufer war vielversprechend, denn es sah glasklar aus. Es waren zwar viele Taucher vor Ort, aber es gibt zwei Einstiege, wodurch das sich ein wenig verteilt. Außerdem ist es ein rel. großes Tauchgebiet wo wirklich viel versenkt ist, so dass es viele verschiedene interessant Ruten gibt und man sich Unterwasser ganz gut bewegen kann.
Beim ersten Tauchgang fing es dann ganz ruhig an. Wir hielten uns kurz über der Sprungschicht bei 8m auf, denn dadrunter wurde es ohne Handschuhe ganz schön kalt. Leider sind wir irgendwie an nix vorbei gekommen und wir wunderten uns schon .. ob hier wirklich Dinge versenkt sind .. doch auf der Rücktour, die wir auf ca. 5m nahmen, sahen wir plötzlich eine Statue nach der anderen und riesiege Schwärme von (ich glaube) kleinen Kinder-Flussbarschen. Außerdem leuchtet die Sonne zauberhaft golden ins Wasser. 
Zurück an Land mussten wir dann leider sehr lange auf das Füllen unserer Flaschen warten, wie erwähnt der Parkplatz war voller Taucher, bei denen die meisten es nicht bei einem Tauchgang bleiben lassen wollten. Wir lagen also etwas in der Sonne /Schatten und ruhten uns aus. Der Versuch beim zweiten Tauchgang dann (diesmal mit Handschuhen) auf 11m versenkte Gegenstände anzutauchen, scheiterte an den nun schlechteren Sichtverhältnissen und so zogen wir ohne großes Ziel und auch ohne große Entdeckungen unsere runde im flacheren Wasser zuende.
Fazit zum See: Boschmolenplas ist ein wirklich schöner Tauchsee. Unkompliziert und v.a. wenn man morgens früh taucht auch mit sehr guten Sichtverhältnissen. An der Oberfläche hatten wir ca.21°C, unter der Sprungschicht 15°-18° und unsere Sichtweiten lagen zwischen 3m am Nachmittag und ca. 6 bis 8 am Vormittag (ich kann das immer so schlecht schätzen). Man kann viel entdecken, muss aber dafür den Umgang mit dem Kompass beherschen. Versenkt sind neben vielen Kleinigkeiten z.B. Statuen, Autos, Boote und ein Hubschrauber. Vor Ort gibt es eine Füllstation (wenn man auch ggf länger drauf warten muss) sowie Leihmaterial und Möglichkeiten zum Sitzen. Es gibt ordentliche Toiletten und einen kleinen Imbiss, an dem man einige Getränke, eine Bockwurst oder ein kleines Eis bekommen kann. Und der Parkplatz besteht aus Asphalt oder Wiese, was ich zum Umziehen der Tauchsachen auch sehr angenehm finde im Gegensatz zu Sandparkplätzen. Der Eintritt ist mit 8,5Euro ggf. minimal teurer als Seen bei uns vor Ort, aber dafür hat man eine gute Infrastruktur vor Ort. Ein See, den wir gerne wieder besuchen, dann aber pünktlich zur Öffnung um 9Uhr, um möglichst früh am Tag zwei Tauchgänge absolvieren zu können.

Kurzfassung Boschmolenplas, NL --> http://aegir-stingray.nl/
1 Tauchplatz mit 2 Einstiegen über Rampe oder Treppe
Öffnungszeiten: 9:00 - 16:00Uhr (Je nach Saison nur am Wochenende)
Tauchkosten pro Tag: 8,50€; 95€ Jahreskarte
Max Tiefe: 38m ,Viele versenkte Gegenstände auf 3 bis 15m Tiefe
Toiletten vorhanden
Kiosk vorhanden


13. Juni 2013

Tauchen im Sorpesee

Ich habe ein wenig hin und her überlegt ob ich diesen Blogpost schreibe/veröffentliche, denn ich vermute ich werde entweder tausend "gute" Ratschläge hören (auch wenn ich bezweifle, dass viele davon irgendwie helfen) oder auf anderer Seite Leuten ein wenig Angst machen, die mich lieben. Vor allem zu letztem möchte ich sagen, dazu bestand nie ernsthaft Grund! Aber ich möchte in erster Linie dieses Erlebnis für mich in Worte fassen und dokumentieren und vielleicht hilft es dabei auch noch Anderen.
Aber worum geht es? Am Samstag waren mein Schatz und ich wieder tauchen. Diesmal ging es in den Sorpesee im Sauerland. Schon letztes Jahr waren wir einmal dort und es war echt schön! Wir hatten da einen unserer entspanntesten Tauchgänge überhaupt und viele Hechte. Dieses mal gingen wir wieder mit geliehener Eisweste ins Wasser, denn so richtig riesig sind die Temperaturen dieses Jahr noch nicht. Erst vor zwei Wochen an Frohnleichnahm war ich mit einigen aus dem Tauchclub tauchen. Da hatte ich gleiche Konstellation an und kam mit 9 Kilo Blei nicht ganz so gut runter. Außerdem war es mir passiert, dass ich irgendwann unfreiwillig nach oben gezogen wurde, weil ich die Schnellablasse meines noch rel. neuen Jackets nicht schnell genug gefunden hatte. Das war aber beim letzten Tauchgang alles kein ernsthaftes Problem.
Dieses mal hatte ich also auf Grund der Erfahrung beim letzten mal noch mal etwas mehr Blei mit. Wir gingen ins Wasser und tauchten los. Doch dann .. ach du schreck ich bekomme einfach keine gute Lage im Wasser. ich hab zu viel Blei! Meinem Buddy das mitgeteilt und das Zeichen zum Auftauchen gegeben, damit man mal besprechen kann was nun ist. Und beim Auftauchen passiert es ... ich komm irgendwie nicht hoch, komme nicht von der Stelle. Ich hab das Gefühl, dass das Blei mich unten hält. Mit viel Anstrengung, ziemlich hektischer Atmung und Buddys Hilfe, bin ich aber ziemlich ko oben angekommen. 
Was war passiert? "Ich hab zu viel Blei!" Ich wollte also nun zurück zum Ufer, um etwas Blei los zu werden. Kein Problem! Mit nun 9.3kg Blei und ausgeruhter Atmung ging es wieder runter. Und diesmal funktionierte es. Diesmal hab ich nach wenigen Minuten (man muss das Erlebnis von eben erstmal aus dem Kopf bekommen) es geschafft eine gute Wasserlage zu bekommen und wir konnten los tauchen. Leider war die Sicht nicht besonders toll. Es waren gerade mal 2 bis 4 Meter und wie im See vor zwei Wochen, hat sich noch kein einziger Fisch aus den Tiefen des Sees hoch getraut. Es ist alles völlig leer! Nach etwa 20 Minuten drehten wir um und nahmen den Rückweg. Auf dem Rückweg musste ich mich dann ein wenig auf die Navigation meines Buddys verlassen, damit wir den Ausstieg auch wieder fanden. Doch dann haben wir kurzzeitig die Orientierung verlohren. Den Boden nicht mehr in Sicht, waren wir nur noch von trüben Wasser mit ca. 1 bis 2m Sicht umgeben. Wieder kam das Zeichen für das Auftauchen. Bis zu diesem Zeitpunkt lief alles super. Ich war allerdings ein wenig unsicher mit Erinnerung an das unfreiwillige Auftauchen einen Tauchgang zurvor und so muss ich zu viel Luft aus meinem jacket raus gelassen haben, um wirklich gut und einfach auftauchen zu können. Es kam wieder dazu, dass ich mich nicht von der Stelle bewegte, dann noch ein Wadenkrampf und die Atmung wurde wieder hektischer. Und auch mein Buddy wurde hektischer, zog mich und sich aber nach kurzem Kampf nach oben. Krass dachten wir .. zwei mal am Tag das .. dabei war uns das noch nie passiert und wir hatten damit noch nie ansatzweise Probleme und nun? Was war passiert?
Seit dem wir aus dem Wasser waren, versuchten wir die Situation zu analysieren dabei kam folgendes für mich raus:
1) Ich hatte am Anfang einfach zu viel Blei dabei!  --> Ich muss mich unbedingt nochmal mit dem eigenen Jacket ausbleien. Meine Ausrüstung nochmal etwas besser kennenlernen. Aber das hatte ich mir eh vorgenommen! Und vielleicht muss auch eine eigene Eisweste her, damit der Auftrieb immer der gleiche ist und ich ihn kenne.
2) Im nachhinein dachte ich, dass ich das überflüssige Blei auch mit genug Luft im Jacket hätte ausgleichen können. Ich glaube daran hinderte mich die Erinnerung an den letzten Tauchgang.  --> Hilfe dafür wären einfach öfter Tarierübungen, damit man in den Situationen schneller schaltet.
3) Beim zweiten Auftauchen war auch leider die Kommunikation zwischen mir und meinem Schatz nicht besonders eindeutig. Wie er mir erzählte fühlte er sich als würde wir uns Kreiseln (was ich gar nicht so empfand) und ihm wurde schwindlich, auch er bekam beim Auftauchen einen Krampf, genau wie ich. Aber irgendwie haben wir es nicht egschafft das mitzuteilen. Da er mich dann mit nach oben zog, wurde ich wieder hektischer in der Atmung und hätte mir gewünscht, ich könnte mich nochmal kurz unten ausruhen und nochmal langsam anfangen. Statt das zu sagen, sah es für ihn aus, als würde ich es einfach nicht schaffen. --> Also mehr kommunizieren! 
4) Die Situation war für mich und meinen Schatz das erste mal, dass wir solche Probleme hatten und auch wenn wir in der Theorie gehört haben, was die Lösung ist und sie über Wasser auch wussten, ist es Unterwasser nötig automatisch handeln zu können, denn manchmal denkt man Unterwasser langsamer! Sehr viel Langsamer (ich denke immer an meine Navigationsübung)--> Deshalb heißt es auch im allgemeinen mehr üben, auch Grenzsituationen und dass wir wohl einen Kurs in der Richtung (Stress and Rescue) schneller mal erleben sollten, als ursprünglich angenommen.

Das hört sich in Augen von Außenstehenden wohl gar nicht so gut an. Und ja in diesem Moment fühlte es sich auch nicht besonders toll an und es kam leichte Panik auf, aber ich glaube es gehört dazu. Man kann in diesem Sport nur besser werden und Erfahrungen sammeln, wenn man auch mal in solche Situationen gerät und daraus lernen kann. Und es war postitiv, dass wir diese Erfahrung gemeinsam und nicht mit Fremden, in einer eigentlich ungefährlichen Umgebung machen konnten. Nun wissen wir woran wir arbeiten müssen ... Unsere bisherigen 36 Tauchgänge sind halt noch laaange nicht viel Erfahrung (was uns klar war). Aber ich bin auch froh sagen zu können, dass ich durch Club, Ausbildung und das Tauchen in heimischen Gewässern die Chance haben werde, genau diese nötigen Erfahrungen zu sammeln und nicht wie manche Urlaubstaucher immer auf das positive hoffen zu müssen. Denn ich stelle mir Leute wie in unserem letzten Tauchurlaub vor, die 6 Tauchgänge vor zwei Jahren gemacht haben und dann in solch eine Situation kommen würden. Es ist und bleibt ein Sport, von dem man, wenn alles toll läuft und die Bedingungen stimmen, mit Einblick in eine völlig andere und neue Welt belohnt wird.

8. Oktober 2012

Tauchen, Tauchen, Tauchen

Wie in meinem Wochenrückblick ja schon beschrieben waren wir letztens Tauchen. Genauer gesagt auf einer kleinen Kurzreise mit unserem Taucherclub in den Seen in SachsenAnhalt. Und das bedeutete insgesamt 6 Tauchgänge an zwei verschiedenen Seen. Der Goitzschesee und dem Gremminer See. Viel Fisch haben wir dabei nicht gesehen, aber dafür den Umgang mit dem Kompass geübt und sogar einen Nachttauchgang gemacht. Vor allem die klare Sicht und der Unterwasserwald im Gremminersee waren toll. Die Bäume unter Wasser waren voller Muscheln und zwischendrin sogar kleine Süßwasser Quallen. Es war eine wirklich klasse Tour mit neuen Leuten und das Wetter hat auch super gehalten! Immer wieder hat sich die Sonne durch geschoben und war dann auch richtig warm. 
Nur das rechnen unter Wasser ist gar nicht so leicht! Als ich einen Dreieckskurs schwimmen sollte, war ich so durcheinander und hab keine 120Grad addieren können. Ich bin dann mehr durch Zufall auf direktem 180 Umkehrkurs gelandet, so dass das von unserem Tauchlehrer dann trotzdem irgendwie anerkannt wurde. Und ich meine die Übung macht den Meister. Die Theorie haben wir nun im Kopf und in Zukunft, wenn wir irgendwann mal einen Kompass haben, wird man den Unterwasser auch öfter verwenden.
Der Nachttauchgang war für uns etwas schwierig. Wir hatten Lampen ausgeliehen bekommen, die leider nur Funzeln waren. Zum Glück waren wir zu dem Zeitpunkt in einer großen Gruppe unterwegs und die anderen hatten ordentliches Licht und haben alles angeleuchtet, was sie finden konnten. Wirklich anlocken ließen sich die Fische aber leider auch nicht. Sie schliefen lieber auf dem Dach von einem versenkten Wohnwaagen.
Von Leipzig aus waren wir dann auch nochmal allein Tauchen. Also geführt tauchen, denn wir dachten die Tauchlehrer vor Ort kennen besser die Plätze, an denen man Fisch findet. Allerdings hätte man das im Kulkwitzer See bei Leipzig gar nicht gebraucht. Die Sicht war klasse und direkt beim Einstieg waren wir von einem Schwarm umgeben und schwimmt man vorbei an Seegraswiesen, ist man ebenfalls fast die ganze Zeit umringt von Schwärmen von Flussbarschen und anderen, von mir noch nicht eindeutig zugeordneten Fischen. Etwas tiefer kann man dann mehrere große Spiegelkarpfen sehen. Die waren aus unserer Sicht riesig. Und ich hab sogar Glück. Mein schatz hat ihn nicht gesehen, aber ich hab einen Vogel durchs Wasser blitzen sehen, der nach Fisch getaucht ist und danach wieder an der Wasseroberfläche auftauchte. Der sah aus wie ein kleiner Pinguin von weitem. Total Cool. Diesen See kann ich echt nur empfehlen. Und Leipzig ja sowieso ;) Ist quasi schon fest gebucht im nächsten Jahr ;) mit mehr als nur einem Tauchgang.
Aber bald ist es für mich echt zu kalt im Wasser. Die 64min im kulki waren irgendwann grenzwertig. man hat zwar noch nicht komplett gefroren, aber die Händer wurden kühler und man war froh als man sich in seine warmen Klamotten einpacken konnte. Ich fürchte nur einen Nachttauchgang werden wir dieses Jahr noch machen müssen in einem See. Da sollte ich dann vielleicht doch auf die dickeren handschuhe bestehen ;)

19. September 2012

Tauchen - Rotter See

Gestern haben wir uns mit einigen Leuten aus dem Tauchclub mal den Rotter See bei Troisdorf angeschaut. Wir waren zu sechst und fuhren schon bei Dämmerung auf den sandigen Parkplatz. Nur Sand, keine Bude, keine Toilette oder sonstige Einrichtung vor Ort. Eintrittskarten für den See muss man im Vorfeld bei einer Tauchschule in Bonn kaufen. 
Es geht dann vom Parkplatz einen etwas steileren Sandweg zum Wasser, es gibt aber auch ein Seilgeländer, so dass man sich bei schwierigeren Passagen etwas abfangen kann. Unten angekommen liegt ein recht netter See vor einem. Wir sind dann also direkt rein und in zweier Kolonne hintereinander los geschwommen. Die vorne Weg schwimmenden gaben die Richtung und navigierten und durch die Seegraslandschaft. Links, Rechts, Hoch, Runter ... wirklich quer durcheinander. Leider haben wir nur ein paar ganz kleine Fische gesehen, denn wir hatten insgesammt auch nur eine Lampe und in Kolonne sieht man eh nie so viel. Erstaunlich war dann am Ende, dass es unsere Navigator-Frau wirklich geschafft hat da raus zu kommen, wo wir eingesteigen sind. Ich hätte mich völlig verirrt und hätte zum Richtung suchen auftauchen müssen! Aber das lernt sich ja bald ;)
Im Durschnitt waren wir diesmal so auf 3 Meter, darunter wäre die Sicht um einiges Schlechter gewesen (allein schon wegen der Tageszeit und bewölktem Himmel) und bei Einstieg waren es ca. 19° Wassertemperatur. Wir waren aber trotzdem froh über die aufgesetzten Kopfhauben. Ich glaube, nach der Erfahrung dieses Sommers, dass es in Deutschen Seen wohl nie zu warm für eine Kopfhaube ist.
Ansonsten glaube ich, dass ich solch einen See ungern nochmal unter der Woche am Abend machen will. Durch den Parkplatz ist es schier unmöglich beim wieder Einpacken der Sachen, diese sandfrei zu halten. Es hieß also zu Hause noch eine Sonderschicht fürs sauber machen einzulegen, was spät am Abend mit Hunger und Müdigkeit anstrengend ist. Dann lieber Morgens am Wochenende, dann kann man es zur Not etwas liegen lassen und später am Tag sauber machen ;)

14. September 2012

Tauchen - neue Übungen

In der Winter Saison gibts nicht so viele Tauchschüler, das wird im Tauchclub nun ausgenutzt. Alle zwei Wochen wird es nun einen Tauchlehrer geben, der zu den Badzeiten Übungen macht. Klassische und vielleicht auch nicht klassische, um einfach Routine und Übung im Winter zu behalten, da wegen den Temperaturen im See mit normalem Anzug bald Schluss ist.
Gestern waren nicht viele da. Wir waren also mal wieder zu zweit allein mit unserem Tauchlehrer, und praktischer weise mit dem, der unsere Prüfung abgenommen hat. Man kennt sich also. Als Übung erstmal maske ausblasen, dann eine Boje setzen. Das ist mittlerweile Teil der OWD-Ausbildung, haben wir aber nicht mehr gemacht. Aber man sollte es mal geübt haben, denn an vielen Tauchstationen muss man eine Boje mitführen, zum auftauchen oder in Notfällen. Ist gar nicht so leicht. man muss nämlich aufpassen, dass einen die Boje nicht gleich mit an die Oberfläche zieht! Und das kann sie, denn sie hat ordentlich Kraft. Am Schluss konnte man bei einer Schwimmrunde noch etwas tarieren üben.
Ich denke wir werden im Winter diese Trainingszeiten öfter mal nutzen, denn so kommt man nicht raus und muss ggf. im Frühjahr von vorn anfangen. Man sagt zwar Tauchen ist wie Fahrradfahren. Ganz verlernen wird man es nicht, aber wer lange nicht auf einem Rad gesessen hat, braucht eine Weile, um wieder sicher unterwegs zu sein.

14. August 2012

Wie meine Tauchstempel entstanden sind

Ich habe euch ja schon mal einen Blick auf einen Entwurf meines Tauchstempels werfen lassen. Und ich wollte euch noch Teilhaben lassen, wie mein und auch der Stemepl meines Schatzis, den er zu seinem Geburtstag bekommen hat, entstanden sind. jaja wird man nun die Taucher unter euch sagen hören. Ich weiß das ist was man als Taucher nicht als erstes braucht, aber es ist einer der billigen Anschaffungen, die deshalb einfacher von der Hand gehen ;) Und der kreative Geist in mir schreit einfach danach sowas entstehen zu lassen. Und danke an Alice, dein Verbesserungsvorschlag hat mir gut gefallen ;)

12. August 2012

Tauchen - Sorpe

Dieses Wochenende waren wir im Sauerland tauchen, genauer in der Sorpe. 
Um 12 Uhr waren wir in der Tauchschule eines Freundes und gingen das erste mal shoppen. Ein Anzug und eine Tacuherbrille waren unser Ziel als erste Ausrüstung. Denn das sind die Sachen, die  man immer anprobieren muss und bei denen man im Verleih immr hoffen muss, dass die richtigen Sachen vorrätig sind. Nachdem wir einen Anzug ausgesucht haben und eine Maske im Verleih zum Test eingepackt war ging es an den Sorpesee. Nachdem wir das tagesticket bezahlt hatten, ging es ersteinmal den etwa 100m langen Weg durch den Wald nach unten, um einen ersten Blick auf das Tauchgebiet zu werfen. Und es sah herrlich aus. Super klar und die Sonne schien. Dann alles fertig machen und den gleichen Weg mit Ausrüstung runter und dann hieß es nur eben Buddycheck und rein ins erfrischende, doch immernoch 19° warme Wasser. Unser Freund und Tauchlehrer vorne weg  und wir hinterher. Wir waren insgesamt 46min unter Wasser, Rekord für uns Anfanger und unseren noch recht hohen Luftverbrauch. Und es waren herrliche Bedingungen 5-6m Sicht, mehrere Gruppen kleinere Barsche und teils bis zu 5 Hechte zusammen. Und diese konnte man wirklich ganz in Ruhe betrachten, denn sie blieben im Licht der Lampen entweder ganz stehen oder schwommen nur sehr langsam und ruhig weiter. Es war wirklich ein schöner Tauchgang mit immer besser werdender Tarierung. Nur habe ich wohl mein Jacket nicht fest genug geschnürt gehabt. Es rutschte etwas und ich schwomm die meiste Zeit im Hohlkreuz, was zu ein wenig Bauchmuskelkater heute geführt hat.


8. August 2012

Mein neues Kunstwerk

Einfach nur so weil ich es gelungen finde, möchte ich euch mein aktuell erstelltes Bild für mein Logbuch zeigen. Neben der schon vorhandenen Schildkröte ist nun noch der Manati dazu gekommen :) Viel Platz ist nun nicht mehr, aber es wird mit der Zeit sicher was dazu kommen.


2. August 2012

Tauchen - Dive4Life

Heute Abend ging es ganz spontan ins Dive4Life, dem Tauchsportcenter in Siegburg. Jeden ersten Donnerstag im Monat haben wir da vergünstigten Eintritt mit unserer Clubmitgliedschaft. Also hin eine gute halbe Stunde reiner Wasserzeit unsere runden gedreht. Das Personal war super freundlich. Unter Wasser hat man mehrere Ebenen und das ein oder andere zu gucken und Platz um mal ein wenig zu tarieren. 
Beim nächsten mal muss ich v.a. das tarieren üben mit weniger Blei (zumindest in diesem Becken) und wir müssen mehr Handzeichen lernen, denn mein Schatz und ich wussten unter Wasser nicht immer, was der andere gerade meinte. Wie sagt man z.B.  "Lass uns eine kleine Pause machen"

16. Juli 2012

Tauchen

Am Sonntag waren mein Schatz und ich das erste mal nach unserem OWD tauchen. Ich war schon etwas aufgeregt. Zum einen war es nun auch schon einen Monat her, dass wir im Wasser waren weil es wegen unserem Umzug keine Zeit gab. Und zum anderen gab es diesmal niemanden, der einen bei Fehlern korrigieren kann. Aber wir haben das ganz gut gemeisterst. Wir haben beim Gerätezusammenbau nichts falsch gemacht, einen ordentlichen Buddycheck gemacht und dann sind wir abgetaucht. Nach ein paar Metern ist uns erst Seegras, später ein Karpfen und mehrer kleine Fischlein und mehr Seegras begegnet. Ok die Orientierung im Wasser bei 2m Sicht ist schwer, und als wir irgendwann keinen Grund, keine Richtung und nix mehr gesehen haben, sind wir zur Orientierung dann doch mal aufgetaucht (nicht nur einmal aber gut) Fürs erste mal war das schon ganz gut und wird demnächst wiederholt ;) Vielleicht ist als erstes ein Navigationskurs gut, einige Kurse muss man eh machen, um Erfahrung und Wissen für schwierigere Tauchgebiete vorzuweisen.
Und hier nun meine Impressionen zu dem Tauchgang. Inkl. eines (noch nicht fertigem) Entwurf für einen Taucherstempel. Was haltet ihr davon? Ist der Spruch englisch, grammatikalisch richtig, ich bin mir nicht 100%ig sicher?

3. Juni 2012

OWD abgeschlossen

Heute war es so weit, wir sollten die letzten Tauchgänge für unseren Open Water Diver absolvieren. Ein wenig schade war, dass es ausgerechnet heute gerade mal 12°C waren, alles grau und fast ununterbrochen regnete. Doch nachdem wir uns in einem Unterstand den Anzug angezogen hatten, hieß es dann eh ... naja nass werden wird eh. Also rein ins durchschnittlich 18° warme Wasser und auf max 6,4m alle Übungen absolviert. Notaufstiege und bei max 1,5m Sicht eine kleine Runde gedreht. Es war trotz des Wetters ganz schön viel los an Tauchergruppen und die Sicht deshalb extrem schlecht, aber ok. Und nun (wenn wir demnächst unsere Karte bekommen) können wir uns Taucher nennen und auf bis zu 18m tief tauchen. Jetzt heißt es also üben, üben, üben.

26. Mai 2012

Unser erster Freiwassertauchgang

Heute war es soweit, nach mehreren Poolübungen stand heute der erste Freiwassertauchgang in einem See an, bei traumhaftem blauen Himmel und Außentemperaturen von 26°C. Treffpunkt war um 9 Uhr morgens an der Tauchschule und nachdem alles gepackt war, fuhren wir zum Hitdorfer See in Leverkusen.
Es war ganz schön voll. Überall wo man auch hin schaute waren Taucher dabei ihre Ausrüstung anzulegen, waren auf dem Weg zum See oder kamen auch schon wieder zurück. Also gut es wird voll werden ... Ausrüstung fertig machen, Tauchgang und Übungen besprechen und dann ab zum Wasser bekleidet mit 7mm Neopren, Haube und Handschuhen. Ich glaube wir hatten viel Glück, dass es diese Woche so schön warm war. Die Temperatur am Ufer war wirklich angenehm, An der tiefsten Tauchstelle waren es ca. 14°C (also an unserer tiefsten Stelle bei 6,5m), da hat man den Unterschied zur Oberfläche schon gemerkt, aber mit dem Neopren war das für die kurzen Tauchgänge, die wir hatten, voll ok. Nur die Sicht unter Wasser war nicht die Beste, durch die vielen Tauchschüler vor Ort waren wirklich viele Schwebeteilchen im Wasser, was die Sicht zwischen 3m bis ca.1,5m ergab. Nächsten Sonntag gehen wir da nochmal hin, hoffentlich sind dann ein paar weniger Taucher unterwegs.
Ansonsten haben die Übungen ganz gut funktioniert. Die Orientierung viel aber auf Grund der Sichtverhältnisse recht schwer. Ich konnte nur vom Gefühl nicht wissen ob ich gerade neutral, auf- oder abtrieb habe oder wie schnell ich wirklich unterwegs bin. Ich hab einfach nur die Flossen des Tauchlehrers vor uns und meinen Tauchbuddy im Auge behalten. Sonst gab es leider nichts zu sehen. 
Man merkt sehr schön, dass beim Tauchen Übung das wichtigste ist, damit man sicherer wird und sich unter Wasser wohl fühlt.

19. Mai 2012

Tauchen - Pool abgeschlossen

So heute haben wir mit unserem Tauchlehrer einfach mal alle Übungen aus Poolkurs 4 und 5 zusammen gelegt. Also nochmal alles wiederholen was schon war, wie Maske ausblasen, Atemregler zurück holen und normaler Aufstieg. Hinzu kamen nun noch die Notaufstiege, die man hoffentlich nie wieder brauchen wird. Nachdem wir das dann fertig hatten, haben wir noch eben die Theorieprüfung geschrieben. Was etwas komisch war, als wir dann doch noch die Tabellen auswerten mussten, dessen Kapitel ich vorher noch nicht gelesen habe und was man später vermutlich nie brauchen wird, sobald man einen Tauchcomputer hat. So ein Mist aber auch, aber trotzdem hab ich mit nur 3 Fehlerpunkten bestanden und es kann nächsten Samstag zu unserem erste Freiwassertauchgang gehen. Mich friert es jetzt schon etwas, wenn ich mir T. seinen Beitrag durchlese, der das gleiche vor ca. einer Woche gemacht hat, aber das wird schon. Brrrrrrr Nun die Woche die Übungen nochmal im Kopf durchgehen, damit sie dann in 5Meter tiefem, kalten und vermutlich trübem Wasser auch noch gehen.

1. April 2012

Tauchen #2

Diesmal durften wir das erste mal die Pulle auf den Rücken schnallen und abtauchen. Dann ging es gleich mit den ungemütlichen Dingen des Lebens los. Maske vollaufen lassen und unter Wasser ausblasen, Mundstück verlieren und wieder erlangen. Dies sind Dinge, die man nicht besonders gerne macht, aber es sind Situationen auf die man vorbereitet sein muss, damit man später unter Wasser nicht in Panik gerät, sollte mal irgendwas passieren. Und insgesamt hat das ganz gut geklappt. Dann noch ein wenig Tarier-Training, damit man im Wasser nicht immer hoch und runter schießt und so sind wie einige runden im diesmal total überfüllten Becken geschwommen. Warum Überfüllt.. mhh naja es waren 4 Schnuppertaucher inkl. Lehrer, und ein weiterer Kurs mit 4 Mann unterwegs und dann noch ein paar andere Tauchlehrer, die übten wie man zB die Flasche neben sich trägt, falls man mal in engen Höhlen ist ... da  muss man wirklich schon aufpassen, dass einem kein anderer Taucher die Brille von der Nase tritt.  Jetzt sollt ich nur bald mal einen Termin für eine Tauchuntersuchung kriegen, damit ich die rechtszeitig vor den Freiwassergängen habe ;)

25. März 2012

Tauchen #1

Tauchgang nummer eins in unserem Partnertauchkurs bestand gestern aus den ersten Übungen. Schwimmen mit Schnochel und Flossen, den ersten Abtauchübungen, dem Schritt- und Rückwärtseinstieg. Es ist am Anfang echt eine Überwindung zB mit Jacket ins Wasser zu springen, oder das ungewohnte Gefühl zu erleben, mit Schnochel abzutauchen, aber desdo mehr Übung man bekommt, desdo leichter fällt es einem. An was ich noch nicht glaube, dass ich mich dran gewöhnen werde, ist das Wasser in die Nase bekommen. Das habe ich immernoch vermieden, aber sicher ist auch das irgendwann teil des Ganzen. Und wie man nebenbei sieht habe ich es beim ersten mal geschafft mein Logbuch etwas feucht zu machen, doof aber gut. In diesem DiveLog werden übrigens alle Tauchgänge dokumentiert, mit den eventuellen Besonderheiten und der Tauchpartner unterzeichnet mit.