Das WCCB - World Conference Center Bonn hat der Stadt viele Jahre Kopfzerbrechen bereitet. Nachdem während der Bauphase Bauleute und Investoren insolvent gingen, musste die Stadt Bonn irgendwann einschreiten und den Bau weiterführen. Mit nun fünf Jahren Verzug, kann man sagen, dass die Fertigstellung nun zum greifen nah ist und zum Teil schon eröffnet wurde. Die Hauptnutzung dieses Konferenzzentrums ist für die Organisationen der Vereinten Nationen geplant, die Bonn als einen ihrer Standorte festgelegt haben. Deshalb wird man vermutlich nicht oft die Chance bekommen die Gebäude zu besichtigen. Und so habe ich den heutigen Tag zum "Tag der offenen Tür" genutzt und einen Blick hineingeworfen.
Das Gebäude ist schon imposant. Neben mehreren kleinen Räumen gibt es für den Saal "New York" die Möglichkeit von einer Maximal-Nutzung für 4500 Leute. Der Raum lässt sich aber auch in verschiedenster Art unterteilen und ermöglicht mit Höhenverstellbaren Böden verschiedenste Nutzung. So soll dies z.B. auch als Ersatz-Konzertsaal fü das Beethoven-Orchester genutzt werden. Zusätzlich zum WCCB selbst, gibt es einen unterirdischen Weg, der zum gegenüberliegenden Plänarsaal führt. So gibt es nochmals zusätzliche Räumlichkeiten und den Rheinblick. So kann vielleicht der "Bonn Spirit" richtig entfalten. So nennen nach Oberbürgermeister Nimptsch die UNO -Mitarbeiter die Stimmung in Bonn. Hier ist also, wie Nimptsch es für sich übersetzte, "dat Jefühl" gut und "de Jemütlichkeit" des Rheinlandes besonders gut, um für Europa und die Welt zu arbeiten. Das ist der Weg, den die ehemalige Hauptstadt gehen muss, um nicht stehen zu bleiben. Das freut mich sehr, denn das bedeutet dann auch zukünftig, dass die Stadt viel bieten wird. Ich bin sehr gespannt.












