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8. Oktober 2012

Tauchen, Tauchen, Tauchen

Wie in meinem Wochenrückblick ja schon beschrieben waren wir letztens Tauchen. Genauer gesagt auf einer kleinen Kurzreise mit unserem Taucherclub in den Seen in SachsenAnhalt. Und das bedeutete insgesamt 6 Tauchgänge an zwei verschiedenen Seen. Der Goitzschesee und dem Gremminer See. Viel Fisch haben wir dabei nicht gesehen, aber dafür den Umgang mit dem Kompass geübt und sogar einen Nachttauchgang gemacht. Vor allem die klare Sicht und der Unterwasserwald im Gremminersee waren toll. Die Bäume unter Wasser waren voller Muscheln und zwischendrin sogar kleine Süßwasser Quallen. Es war eine wirklich klasse Tour mit neuen Leuten und das Wetter hat auch super gehalten! Immer wieder hat sich die Sonne durch geschoben und war dann auch richtig warm. 
Nur das rechnen unter Wasser ist gar nicht so leicht! Als ich einen Dreieckskurs schwimmen sollte, war ich so durcheinander und hab keine 120Grad addieren können. Ich bin dann mehr durch Zufall auf direktem 180 Umkehrkurs gelandet, so dass das von unserem Tauchlehrer dann trotzdem irgendwie anerkannt wurde. Und ich meine die Übung macht den Meister. Die Theorie haben wir nun im Kopf und in Zukunft, wenn wir irgendwann mal einen Kompass haben, wird man den Unterwasser auch öfter verwenden.
Der Nachttauchgang war für uns etwas schwierig. Wir hatten Lampen ausgeliehen bekommen, die leider nur Funzeln waren. Zum Glück waren wir zu dem Zeitpunkt in einer großen Gruppe unterwegs und die anderen hatten ordentliches Licht und haben alles angeleuchtet, was sie finden konnten. Wirklich anlocken ließen sich die Fische aber leider auch nicht. Sie schliefen lieber auf dem Dach von einem versenkten Wohnwaagen.
Von Leipzig aus waren wir dann auch nochmal allein Tauchen. Also geführt tauchen, denn wir dachten die Tauchlehrer vor Ort kennen besser die Plätze, an denen man Fisch findet. Allerdings hätte man das im Kulkwitzer See bei Leipzig gar nicht gebraucht. Die Sicht war klasse und direkt beim Einstieg waren wir von einem Schwarm umgeben und schwimmt man vorbei an Seegraswiesen, ist man ebenfalls fast die ganze Zeit umringt von Schwärmen von Flussbarschen und anderen, von mir noch nicht eindeutig zugeordneten Fischen. Etwas tiefer kann man dann mehrere große Spiegelkarpfen sehen. Die waren aus unserer Sicht riesig. Und ich hab sogar Glück. Mein schatz hat ihn nicht gesehen, aber ich hab einen Vogel durchs Wasser blitzen sehen, der nach Fisch getaucht ist und danach wieder an der Wasseroberfläche auftauchte. Der sah aus wie ein kleiner Pinguin von weitem. Total Cool. Diesen See kann ich echt nur empfehlen. Und Leipzig ja sowieso ;) Ist quasi schon fest gebucht im nächsten Jahr ;) mit mehr als nur einem Tauchgang.
Aber bald ist es für mich echt zu kalt im Wasser. Die 64min im kulki waren irgendwann grenzwertig. man hat zwar noch nicht komplett gefroren, aber die Händer wurden kühler und man war froh als man sich in seine warmen Klamotten einpacken konnte. Ich fürchte nur einen Nachttauchgang werden wir dieses Jahr noch machen müssen in einem See. Da sollte ich dann vielleicht doch auf die dickeren handschuhe bestehen ;)

2. November 2010

Ein Besuch im schönen Leipzig

Es ist nun fast genau 2 Jahre her, dass mein duales Studium, das für mich teils in Berlin und teils in Leipzig stattgefunden hat, beendet ist. Ein weiteres komplettes Jahr seitdem wir die Kommilitonen das letzte mal getroffen haben und so wurde zu einem Treffen in Leipzig aufgerufen. Mein Schatz, der zusammen mit mir dort studiert hat, liebt diese Stadt und auch ich konnte mich dort immer wohl fühlen. Wenn man das Leben und Treiben dort mit dem in Bonn vergleicht, so fühlt es sich wie Tag und Nacht an. Nicht dass man in Bonn nicht leben kann, man kommt ganz gut damit zurecht, aber manchmal fehlt irgendwie etwas Vitalität. Aber genug allgemein gelabert, kommen wir zu dem Eigentlichen was wir gemacht haben. 
Freitag Innenstadt:
Als erstes haben wir eine kleine schnelle Stadttour durch die Innenstadt gemacht und haben uns einen Überblick verschafft wie sich die Stadt verändert hat. Dabei fanden wir vor allem das neue Unigebäude beeindruckend. Wir hatten zwar damals die Pläne gesehen, aber da konnte man sich das ganze nicht so gut vorstellen. Mitlerweile geht der Bau in die Endphase und viele Teile der Fassade sind mit Glas verkleidet. Und wir fanden, dass das richtig gut ausgesehen hat. 
Samstag Shoppen:
Den Samstag haben wir dann zum shoppen verwendet. Zum Glück war ja super Wetter. Ich finde die Innenstadt Leipzigs ist zum shoppen recht gut. Ich kann mir gar nicht vorstellen warum man unbedingt ein großes Einkaufszentrum bauen will am Gördelerring. Ich denke, dass das nur schädlich für die schöne Innenstadt sein kann. Und trotzdem hat die Stadt dem zugestimmt. Aber da waren die Bauarbeiten noch nicht sehr fortgeschritten, vielleicht überlegen sie es sich ja nochmal. Am Abend dann ein Bierchen mit den Kommilitonen incl Abschluss im NightFever einer netten kleine Disco, mit netter Musik.
Sonntag Panometer und Sushi:
Am Sonntag waren wir dann froh darüber, dass unser Hotel, das Pentahotel, Frühstück bis um 14 Uhr angeboten hat. Sehr praktisch, wenn man erst gegen 4 nach neuer Zeit im Bett ist. Danach haben wir wieder einmal das Panometer besucht. Zur Zeit ist dort die Ausstellung Amazonien. Mit vielen interessanten Informationen über den regenwald und seine Bewohner. Wustet ihr zum Beispiel, dass es kein Mythos ist, dass es trichterförmige Pflanzen in den Baumkronen gibt, die keine Wurzeln haben sondern nur von aufgefangenem Wasser leben? Diese Pflanzen können Wasserspeicher von bis zu 50 Litern anlegen in denen dann Amphibien und Insekten Ihr Leben verbringen können. Oder wusstet ihr, dass die Amazonas Flussdelphine Rosa werden, wenn sie ausgewachsen sind? Beeindruckend fand ich auch die etwa 20 Meter hohe Wand, die auf zwei Metern breite voll mit Setzkesten von Schmetterlingen und Insekten war. Die farbenprächtigsten Tiere und riesige Käfer, wie man es sich kaum vorstellen kann. Kommt man dann ins Zentrum des ehemaligen Gasometers hat man von einem Podest den 360° Rundumblick auf ein Bild vom Urwald, mit einer Mischung aus gemalten und fotografierten Bildern. In Szene gesetzt durch verschiedene Lichtstimmungen. Am Abend hatten wir uns dann einen Platz im Sushirestaurant bestellt. Mhhhh war das lecker!!!! Wir waren im Sakura. Das ist für uns wirklich die beste Sushibar Leipzigs. Und jeden Sonntag ab 18.30 Uhr gibts dort das Angebot jeden Teller an der Bar für 3,20€. Und dann kommen ordentliche Sachen  auf den Tisch und nicht die All-You-Can-Eat-Billigsachen wie es in manchen anderen Restaurants sein kann. Es war einfach ein Gedicht vom ersten bis zum letzten Bissen. Leider habe ich so einen Laden in Bonn noch nicht gefunden und bin noch auf der Suche nach DEM Sushiladen.
Montag Heimreise:
Am Montag kam dann das Ende unserer kleinen Kurzreise und wir machten uns mit dem Auto auf den Heimweg.