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18. Januar 2014

[Challenge 2014] - Mein Project Life

Ich habe den Begriff Project Life schon das ein oder andere mal erwähnt, wenn auch sicher nicht so groß und ausschweifend. Heute möchte ich aber für mich nochmal ein wenig festhalten, was mir daran gefällt, was ich im neuen Jahr anders machen möchte und was ich beibehalten will. --- Vorsicht das hier wird doch recht lang
    
Was ist Project Life
Die Idee des Project Life stammt aus dem Scrapbooking aus Amerika, bei denen Bastel und Fotofreunde die Hobbys verbunden haben und Bilder schön dekoriert mit ggf. passendem Text verbastelten.Becky Higgins wird dann ganz oft in dem zusammenhang genannt, wenn es zum nächsten Schritt geht, die täglichen Erlebnisse und Fotos festzuhalten. Und damit das auch für die guten Hausfrauen möglich ist und nicht zu viel Zeit kostet, hat sie das ganze etwas einfacher gemacht und Ordner und Karten vorbereitet, mit denen man schnelle Vorlagen hat.
Wie ich es bisher nutze
Mir persönlich ist das mit dem großen Ordner und Bilder drucken lassen etc aber trotzdem zu viel. Und dann noch mit Kleber herum hantieren und das vermutlich Wochen nach dem Ereignis, also habe ich also ich Ende 2011 davon erfahren habe, mich für die digitale Variante entschieden. Ich habe mir Photoshop Elements gekauft und bastle seitdem wöchentliche digitale Fotobuchseiten, die am Ende des Jahres (wenn alles klappt) in einem Fotobuch gedruckt werden. Ich war total stolz als ich im letzten Jahr mein erstes Album von 2012 in den Händen hielt. Darin dokumentiert das Wetter oder einzelne Treffen mit Freunden und Familie, der Dokumentation von Urlauben in kurz (denn ehrlich Fotobücher zu meinen Urlauben krieg ich auch nie hin) und in 2012 gab es dann auch noch unseren Umzug. 
Als Grundlage für meinen bildlichen Rückblick habe ich oft einfach die Texte und Erinnerungen meiner Wochenrückblicke genommen, falls ich die Wochen doch erst viel später gestaltet hab, oder habe auf das Erzeugungsdatum der Bilder gesetzt. Im letzten Jahr 2013 habe ich aber auch viele Eregnisse sofort verscrapt und habe damit frische Erinnerungen festgehalten. Manchmal enthalten die Seiten unheimlich viel Text, manchmal nur Bilder und Stichpunkte.
   
Warum es mir gefällt
Was ich daran aber toll finde ist, dass es mir hilft jährliche Ereignisse (wie z.B. Weihnachten) nochmal auseinander halten zu können. Wer war wann dabei? Wann war das nochmal, vor ein oder zwei Jahren/Monaten? Denn die Erinnerung in Bezug auf Zeiträume und Abstände ist bei mir irgendwie grottig. Durch Project Life zwinge ich mich ein wenig es zu dokumentieren und freue mich dann später nachvollziehen zu können, wer dabei war, was genau passierte und wann genau es stattgefunden hat.
Außerdem half es mir (neben meiner normalen Bilderablage) zu erkennen, dass das Leben nicht so langweilig und alltäglich ist, wie man manchmal denkt. Denn meistens habe ich so viele Fotos, dass ich kaum freie Fläche zu füllen habe oder von meinem normalen Layout, bei dem vielleicht 6-8 Fotos auf eine Seite passen, abweichen muss. Es zeigt einem wie glücklich das Leben ist.
Und mittlerweile haben sich meine Freunde sogar daran gewöhnt immer und überall fotografiert zu werden ;)
   
Beispielseiten aus 2013
Was mir noch nicht so gefällt
Ich habe bisher fast 3 Jahr komplett in dieser Form dokumentiert. 2012 war das erste Jahr und es ist fertig gedruckt. 2013 habe ich im letzten Jahr gut nebenher gemacht und es fehlen mir noch einige Seiten, die ich diese Tage noch fertig machen will. Und das Jahr 2011 konnte ich ebenfalls wöchentlich nachvollziehen, da ich da auch schon Wochenrückblicke im Blog verfasst habe, es müssen aber nochmal die Texte überarbeitet werden. Was mir daran aber bisher noch nicht gefällt ist, dass ich meinen Stil noch nicht ganz gefunden habe. Ich finde die einzelnen Seiten immer sehr schön, aber mir fehlt im Überblick ein wenig Zusammengehörigkeit, ein erkennbarer Stil und auch ein sauberer und gekonnter Umgang mit Photoshop Elements.
Letzteres, also den Umgang mit Photoshop, habe ich geplant im februar vielleicht mal durch einen online-Kurs zu verbessern. Ich habe auch Bücher dazu, aber diese durchzuarbeiten liegt mir nicht, vielleicht hilft mir so ein Kurs da besser, denn man kann sich vorgegebene Ziele setzten.
Den eigenen Stil möchte ich dann zusammen mit dem besseren Umgang in Photoshop mit ordentlichen Vorlagen im neuen Jahr erarbeiten.
   
Bereits geplante Änderungen
Folgende Punkte hab ich mir dabei schon gesetzt bzw. folgende Ideen würde ich gern weiter ausarbeiten.
1)  Nur weiße oder schwarze Seitenhintergründe verwenden. Denn die farbigen Hintergründe machen es oft unruhig, was mir irgendwann nicht mehr gefällt.
2)  Saubere Vorlagen für verschiedene Bildaufteilungen anlegen und dann daran festhalten und nicht immer wieder zurechtschneiden, auch das macht es unruhig und braucht Zeit
3)  Elemente wie Hintergründe (für einzelne Karten, Bilder, Bereiche) oder Buttons finden, die sich wiederholen, die mir aber Spaß machen. So spart man Zeit, da man nicht bei jeder Seite neu überlegt. Was aber auch nicht bedeuten soll, dass alle Seiten gleich aussehen sollen.
4) Ich würde außerdem gerne mehr JournalingCards also Sprüche, Zitate, Musterausschnitte einbinden. Dadurch ging mir entweder bisher zu viel Platz für Bilder verloren oder ich habe nicht die passenden Karten gehabt. Hier muss ich mir also ein genaues Vorgehen noch überlegen, würde die Idee aber gern im Hinterkopf behalten.

15. Februar 2012

Scrapbooking - Erste Schritte

Also mittlerweile hab ich mich ein wenig weiter im Scrapbooking eingelesen. 
Als erstes muss man entscheiden in welcher Form man die Scraps verwenden möchte. Da gibt es viele Möglichkeiten. 1. einzelne Bilder und Erinnerungen festhalten, 2.Wochen- / Monats- und Jahresrückblicke, 3. Bücher zu speziellen Anlässen wir Geburtstag, Urlaub etc. Meine erste Wahl ist ein Jahresrückblick. Ob dieser Jahresrückblick jedoch ehr thematisch oder monatlich aufgeteilt wird, bin ich mir noch nicht sicher. Dazu muss ich mir noch mal meine Fotos genauer ansehen.
Als zweites sollte man sich das Format überlegen. Will man die Scraps später als Fotobuch drucken, sollte man sich schon vorher den Anbieter auswählen und die Innen-Seiten-Verhältnisse ermitteln. Auch hier bin ich mir etwas unsicher. ich habe Fotogutscheine für ein A4-Format. Die meisten Templates sind jedoch quadratisch und bieten so auch teils mehr Platz für Bilder. Dennoch habe ich mich entschieden einmal mir dem A4-Format anzufangen. So muss man zwar einmal mehr über das Template nachdenken (man kann sich ja trotzdem an vorhandenen orientieren), aber es hat auch den Vorteil, dass man seinen eigenen Stil schneller entwickeln muss und nicht erst zu lange die fertige und meist sehr überladenen Vorlagen nutzt. Denn das ist mir bei meinen ersten beiden Templates passiert. Ich habe mich an die vielen Ebenen gehalten und dabei ist das Bild am Ende sehr überladen und die Bilder stechen kaum hervor. Und eigentlich sind beim Scrapbooking die Bilder immernoch am wichtigsten.
Wenn man also das Format und die Seitenverhältnisse festgelegt hat, beginnt man am besten mit dem Erstellen von Templates, also Vorlagen, die man sich am besten auch separat abspeichert, so dass man sie leicht mehrfach einsetzen kann. Hier kann man wie gesagt auf bereits vorhandene zurück greifen oder diese als Vorlage nutzen. Ich habe mir überlegt meine Templates gleich so groß wie eine A4 Doppelseite zu gestalten. Denn im Fotobuch sieht es später schöner aus, wenn die gegenüberliegenden Seite in der Gestaltung zusammen passen. Man kann Bilder dann auch leichter über den Mittelrand hinaus ragen lassen und hat so mehr Gestaltungsfreiheit. Das fertige Bild kann dann in der jeweiligen Fotobuch-Software als Hintergrund eingefügt und so gedruckt werden.
Worauf ich beim Erstellen der Templates selbst achten muss: Ich liebe ja Collagen und liebe es sehr sehr viele Fotos auf eine Seite zu bringen. Darauf muss ich wohl selbst etwas achten. Denn schöne Fotos sollten ruhig etwas größer sein können und brauchen Platz, damit sie wirken. Also nicht zu viele Bilder auf eine Seite! Lieber mehrere Seiten zum gleichen Thema anlegen oder Fotos besser aussortieren. Oft werden statt Fotos verschiedene Papers / Strukturen als Füller genutzt. Das ist wirklich mein größtes Probelem, mich bei den Bildern zurück halten.
Dekorieren. Hat man die Bilder angeordnet, kann man gern noch etwas dekorieren, also  Bänder, Blumen, Knöpfe, Papiere, schriften etc. verwenden. Dabei gibt es kaum Grenzen. Aber auch hier ist manchmal weniger mehr, das empfinde ich zumindest, wenn ich manche Beispiele im Netz sehe.

So und damit bin ich momentan ein wenig beschäftigt. Erstmal die Bilder aus dem letzten Jahr testweise verarbeiten. Dann sieht man ob das gewählte Format sinnvoll und passend ist. Da ich mich versucht habe mit den Layouts etwas strukturierter zu halten, muss ich nun wieder achten, etwas mehr Fantasie und Leben rein zu bringen als nur Fotos, aber dafür liegt das ganze ja digital vor und kann jeder Zeit erneut bearbeitet werden :) Nebenbei schwirren in meinem Kopf zwar schon Wochen- und Monatsübersichten in einem anderen Format, aber das würde sehr parallel zu meinem Wochenrückblick sein und ob ich das dann wirklich durchhalten kann, hab ich mich noch nicht entschieden.

7. Februar 2012

Ein erstes Layout

So und hier einfach mal zwischendurch eine Doppelseite für ein Fotobuch nach meinem eigenem Layout. Mit Fotos aus dem Januar und Februar 2011 :)

4. Februar 2012

Lass den Frühling rein

Heute hab ich es endlich geschafft die Weihnachtsdeko zu verbannen und neuen, frischen Look ins Wohnzimmer rein zu lassen :) Morgen geht es dann in anderen Räumen noch etwas mit Aufräumen und Putzen weiter, aber mit meinem heutigen Ergebnis binich ganz zufrieden :) Und damit ich weiter Umgang mit Photoshop bekomme, hab ich euch ein Scrap angefertigt. Ich freue mich über eure Meinung und Verbesserungsvorschläge. Die Templates hab ich von diesem Blog und das macht das erstellen solcher Bilder traumhaft einfach.


1. Februar 2012

Scrapbooking

Dieser Begriff schwirrt mir momentan ständig im Kopf. Ich will mehr davon wissen, ich will es ausprobieren. Falls jmd. mit diesem Begriff noch nichts anfangen kann. Es ist ein Bastelhobby, das wieder aus den USA und Kanada kommt und Scrap bedeutet so viel wie Schnipsel. Beim Scrapbooking verziert man seine Fotos mit Schnipsel und Deko und Text, um einzelne Bilder besonders hervor zu heben und zb auch für alltägliches, kleine Storys zu erzählen und erinnerungen zu bewaren. Ich sehe es mitlerweile immer mehr in der Blogwelt umher schwirren. 
Wer meinen Blog schon länger liest weiß auch, dass ein guter Vorsatz im letzen Jahr eigentlich war Foto-Jahr-Bücher meiner letzten Jahre zu gestalten, damit die Fotos nicht immer ungenutzt  auf der Festplatte schlummern. Eine Sache an der es immer gescheitert ist, war das ich auch Fotos, die andere nie in Alben machen würden, dort hinein bringen wollte. Zum Beispiel Bilder von meinen Fototouren. Dabei ist es mir aber irgendwie nicht gelungen fließende oder passende Übergänge zu gestalten und so hab ich es oft nach wenigen Seiten aufgegeben. Mit Scrapbooking hingegen kann ich es mir mehr und mehr vorstellen, genau das zu schaffen.
Da man für das klassische Scrapbooking viele Utensilien wie Papier und Kleber und Stempel und Platz braucht, und weil ich mir im Herbst Photoshop Elements gekauft habe, möchte ich dies in der digitalen Welt umsetzten. So kann man die erstellten Seiten dann auch gleich als Fotobuch drucken und hat alle seine Erinnerungen und Bilder klein und kompakt zusammen gefasst. Man kann erstmal alle Seiten gestalten und erst beim versenden darüber nachdenken, in welcher reihenfolge sie nun kommen. So kann man variabel entscheiden auf welche Bildbearbeitung und Event man gerade Lust hat und muss nicht der reihe nach gehen. 
Was braucht man dafür? Als erstes ein Fotoprogramm. Es gibt einige amerikanischen Seiten, bei denen man zB Fotobücher im Scrapbook Design bestellen kann. Viele raten einem aber zu Photoshop Elements, da es einem viele Freiheiten der Gestaltung gibt, ohne überdimensioniert zu sein oder zu teuer wie Photoshop. Also das hab ich schonmal. nur noch kann ich nicht damit umgehen. Also bin ich zur Zeit auf der Suche nach vielen Tutorials. Als nächstes braucht man Designvorlagen, digitale Papers und Embellichments. Also Muster wie man Fotos schön anordnen kann, bunte Papiervorlagen für interessante Hintergründe und Muster und Schnipselbilder (zB Knöpfe, Schleifen, Bänder, Blumen etc). Diese verzieren die Bilder thematisch passend und machen aus den Fotoseiten interessante Kunstwerke ;) Man muss es damit aber nicht übertreiben. Außerdem muss man sagen, dass es ganz schön schwer ist aus den tausenden von Vorlagen und Scrapbooking kits auszuwählen. Es gibt zahlreiche kostenlose aber hunderte mehr, die man für weniger oder mehr Geld erwerben kann. Ich denke einen ersten versuch werde ich mal mit den kostenlosen Varianten probieren, v.a. da ich ungern mit Dollar im Internet zahlen will.
Ich bin sehr gespannt ob ich damit klar komme, bevor der Frust kommt und mich die Lust wieder verlassen. Aber eigentlich stehen die Fotojahrbücher auch dieses Jahr auf der Guten-Vorsätze-Liste und irgendwann muss ich mich da ja mal ran trauen ;) Ich werde berichten ;)

Ein erster Test