Gestern war es zum ersten mal soweit und wir haben mit Freunden einen neuen Freizeit Trend ausprobiert. Das Escape Game. Ich habe das vor einiger Zeit durch Medien mitbekommen und wir waren sofort neugierig.
Was ist ein Escape Game? Man wird in einem kleinen Team (2 bis 6 Leute) in einem Raum für 60min eingesperrt und muss Rätsel lösen, um den Schlüssel zu finden, der einen wieder befreit. Falls man mal fest Stecken sollte, helfen einen die Spielmeister, die von draußen alles beobachten.
Und wozu das ganze? Als Spaß unter Freunden oder als Teambuilding, das Escape Game soll (wie unsere Schnitzeljagd auch) die Kommunikation zwischen den Menschen fördern, ein wenig Rätselspaß bieten und einfach Spaß machen.
Wo kann man das machen? Mittlerweile gibt es in vielen großen Städten solche Einrichtungen. Oft mit unterschiedlichen Themenräumen. Wir waren jetzt in Köln bei "TeamEscape". In Bonn hab ich aber auch schon einen Anbieter 60-minutes gesehen.
Um euch mal einen kleinen Einblick zu verschaffen, möchte ich euch einen kleinen Überblick geben, was wir so machen mussten. Also lasst uns eintreten in den Raum. Aufgabe: Wir sind Einbrecher in einer Gallerie und müssen herausfinden, welches Highlight der Galerie wir klauen wollen, es finden und dann wieder flüchten.
Wir kommen in einen kleinen Raum mit Bildern an der Wand, zwei Vitrinen und einer Bank. Vor den Vitrinen sind jeweils Zahlenschlösser angebracht. Genauso wie an einem Vorhang, der zu einem zweiten Raumteil führt. Erstmal wird hinter alle Ecken und beweglichen Bilder geschaut. Wir finden Karten und Schlüssel. Und was ist das da auf dem Bild, da stehen Zahlen. Um aber den richtigen Code zu finden, müssen die Bilder erstmal wieder richtig herum aufgehangen werden. Und schon geht ein Zahlenschloss am Vorhang auf. Anders verteilte zahlen öffnen das zweite Schloss. Nun sind wir in einem Büro mit Bücherregal, verschlossenem Sekretär und einem Schriebtisch. Einige Schubfächer lassen sich so öffnen. Andere sind verschlossen. Doch der Schlüssel aus dem ersten Raum öffnet uns den Sekretär. In den Büchern finden wir weitere Karten und im Sekretär haben die anderen eine Schwarzlicht-Taschenlampe gefunden. Damit lassen sich auf dem Holz Felder für die Karten sehen, die am Ende, wenn wir denn endlich mal alle Karten finden, als Rechenaufgabe daliegen und dem Safe darunter seinen 6stelligen Code verraten werden. An der Wand steht auch noch eine Frage und gibt uns den nächsten Schlosscode. "Vergleicht mal Vorder und Hinterseiten der Kacheln " Ein Hinweis kommt rein. Wir hatten die Kacheln schon nach den Buchstaben auf der Vorderseite in einem Schreibtischfach zu PICASSO gelegt. aber was gibt uns das dann einen Zahlencode. Auf der Rückseite sind Vögel oder Flaggen abgebildet. Aber mit dem Tipp verstehen wir es. Wir müssen die Anzahl des Zeichens auf der Vorderseite zählen. Und schon ist das nächste Fach offen. Am Ende ist alles offen und wir haben eine Fernbedienung für den ersten Raum. Nun erstrahlt alles in Schwarzlicht und wenn die Bilder an der Wand nun richtig hängen, verraten sie uns den Code für den Ausgang. Spannende Sekunden.. wie resetet man nochmal das doofe Schloss? Ein weiterer Hinweis gibt uns nochmal Hilfestellung. Und sieht da, es öffnet sich, 5min vor Ende. Wahnsinn.
Die Stunde war soo schnell vorbei. Wir sind die ganze Zeit hin und her gerannt. Haben gerufen "Ich hab hier ne Karte", "Ich habe ne Zahl", "Hat schon jmd. hinter alle Bilder geschaut?", "Sollen wir mal den Teppich hoch heben?", "Hat jmd. ne Idee wie wir das interpretieren?", "Das Schloss ist offen"
Wir sind total Adrenalin-Geladen und würden am liebsten, getrieben vom Erfolg, den nächsten Raum auch sofort entdecken. Es war sehr schön, hat viel Spaß gemacht und ich freue mich, wenn ich meinen Geburtstaggutschein für ein solches Spiel demnächst in Bonn einlösen darf. Hoffentlich dann wieder mit einer tollen Gruppe und hoffentlich auch erfolgreich.
Wenn ihr mal die Chance dazu haben solltet und eine gute Gruppe seid, kann ich das sehr empfehlen. Sicher ist es überall anders. Ein Freund hatte das ganze in München gemacht und meinte es gab bei ihm viel mehr Technikkram, di bedient werden musste für die Rätsel. Und auch die thematisch unterschiedlichen Räume geben unterschiedlichen Spielraum. Fazit: 5 von 5 Sternen für die Unterhaltung












